Dienstag, 25. März 2008
Die Sache mit den Skulpturen
Die Sache mit den Skulpturen begann natürlich, bevor ich sie zum ersten Mal sah. Ihre persönliche Entstehungsgeschichte, ob sich was aus Draht oder Papier oder Gips ergab, kenne ich nicht. Schwebende Körper, die in der Luft tanzen, jede Figürlichkeit in einer anderen Farbe. Das war aus dem Augenwinkel im Wintermorgen - spiegelten im Schaufenster des Ateliers, über den grau schwarzen Straßen, die erschaffenen Körper, durchschimmernd die Häuser der Altstadt. Fassaden der Jahrhundertwende, ornamentenreich, zeigten das Kaiserreich und die Pickelhauben und die Arbeiter im Jetzt des Jahres 2008. Festhalten und bannen, Schichtaufnahmen und jedesmal ein neuer Aspekt durch die neue Perspektive.
In die »null-eins-null-eins« Sprache übertragen und auch digital wieder auf dem Schirm erwacht, tanzen sie und ich mische dem Reigen Musik zu, dass es nach Jazz am Morgen klang. Die Revue aus Bild und Ton ist zu sehen.
Ich wünsche mir auch die einzelnen Bilde transparent auf großen Glasscheiben von weißen Decken herab in offenen Räumen.

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last update: 2008.08.12, 10:18
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