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    <title>Extravaganzen, Aphorismen, Schlagworte</title>
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    <language>de-DE</language>
    <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 23:19:52 GMT</pubDate>
    <dc:date>2008-08-28T23:19:52Z</dc:date>
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      <title>&lt;% image "Bild 1-2" %&gt;</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1825311/</link>
      <description>Hier entstehen B&amp;uuml;cher: Bernd U. Krippl am Schreibtisch. (Foto: Uwe Schinkel)&lt;br /&gt;
Wuppertal. Was braucht ein Autor, um Erfolg auf dem Buchmarkt zu haben? Einen Verleger, der ihn auf allen Messen dieser Welt als vielversprechenden Newcomer anpreist? Ein skandaltr&amp;auml;chtiges Leben, mit dem sich die Klatschspalten in der Regenbogenpresse f&amp;uuml;llen? Oder einfach ein gutes Thema, mit dem sich Lesefreunde finden lassen? Bernd U. Krippl hat sich mit seinem aktuellen Buch, einem Roman aus der Welt der Genforschung, f&amp;uuml;r Letzteres entschieden.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;Als Autor m&amp;ouml;chte ich keine Fragen beantworten, sondern den Leser zum Nachdenken animieren.&amp;#8220; Das gelingt in &amp;#8222;Harter Fall&amp;#8220; auf unterhaltsam-spannende Weise perfekt. Eingebettet in eine sogenannte Science-Faction-Geschichte rund um Klone, Zellzyklen und Experimente thematisiert der Wuppertaler (&amp;#8222;Ich wurde zwar in Bad Neuenahr geboren, kam aber bereits dreij&amp;auml;hrig nach Wuppertal&amp;#8220;) mit pr&amp;auml;zisem Blick f&amp;uuml;r Details Themen wie Freundschaft, Kontrolle und &amp;Uuml;berwachung und h&amp;auml;lt manch dramaturgische &amp;Uuml;berraschung parat.&lt;br /&gt;
&amp;#8222;&amp;Uuml;berwachung ist nicht erst seit der Bespitzelung bei der Telekom oder Lidl ein Thema&amp;#8220;, konstatiert der promovierte und habilitierte Biologe. Wer &amp;uuml;berwacht beispielsweise wen in der Wissenschaft, wer guckt ab, plagiiert? Ja, l&amp;auml;chelt er, sein Wissenschaftsroman tr&amp;auml;gt einige autobiografische Z&amp;uuml;ge. &amp;#8222;Zwischen Hauptfigur Georg und mir gibt es viele &amp;Uuml;bereinstimmungen in der Denkweise und Moralit&amp;auml;t.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Auch die Schaupl&amp;auml;tze &amp;#8211; die Handlung spielt in Marseille, Bochum, New York und dem Luisenviertel &amp;#8211; kennt Bernd Krippl aus dem Effeff. Denn bevor der 58-J&amp;auml;hrige sich seiner &amp;#8222;zweiten Liebe&amp;#8220;, der Literatur, verschrieb, war er 20 Jahre als &amp;uuml;beraus renommierter Wissenschaftler in der Krebsforschung t&amp;auml;tig. Unter anderem arbeitete er mit drei Nobelpreistr&amp;auml;gern zusammen, seine Forschungen fanden nicht in irgendeinem K&amp;auml;mmerchen, sondern lange an der Columbia Universit&amp;auml;t statt. Heute lebt der Autor wieder in Wuppertal.&lt;br /&gt;
Wer nun meint, Bernd Krippl entspr&amp;auml;che dem Klischee eines verschrobenen Wissenschaftlers, irrt gr&amp;uuml;ndlich. Keine noch so authentische Laborszene im Buch hat etwas Dozierendes. &amp;#8222;Das war ein echter Spagat: faktisch richtig und dabei gut verst&amp;auml;ndlich zu bleiben.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Sprache, vor allem Poesie, liebt Krippl. Und er wei&amp;szlig; damit umzugehen. &amp;#8222;Harter Fall&amp;#8220; ist sein bereits vierter Roman. Der Vorg&amp;auml;nger &amp;#8222;Kaiserwetter&amp;#8220; war ein waschechter Liebesroman (&amp;#8222;Ich bin Romantiker&amp;#8220;), &amp;#8222;Der Zahn des Tigers&amp;#8220; taucht noch weiter in die Biologie ein und zurzeit br&amp;uuml;tet Krippl, wie er es selber nennt, &amp;uuml;ber einem neuen Skript. &amp;#8222;Angedacht ist das Thema Umwelt im weiteren Sinne. Da muss ich erstmal gucken, was ich dazu zu sagen habe&amp;#8220;, sagt er lachend.&lt;br /&gt;
Nat&amp;uuml;rlich gab es auch Bedenken. &amp;#8222;Ich hatte anfangs durchaus Zweifel an meiner schreiberischen Kompetenz.&amp;#8220; Das Leben als Schriftsteller beschreibt er als &amp;#8222;superhart. Jenseits des Finanziellen will man sein Publikum doch begeistern. Und Publikum zu bekommen, ist ein steiniger Weg.&amp;#8220;&lt;br /&gt;
Im Oktober startet Bernd Krippl eine Lesetour in Frankfurt und wird auch in Wuppertal zu h&amp;ouml;ren sein. Krippl tr&amp;auml;gt gern aus seinen B&amp;uuml;chern vor: &amp;#8222;Das ist das Tolle an einer Lesung: die unmittelbare, direkte Resonanz.&amp;#8220;</description>
      <pubDate>Tue, 12 Aug 2008 08:18:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-08-12T08:18:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Französisch</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1125745/</link>
      <description>bei der Sprache f&amp;auml;llt es mir auf&lt;br /&gt;
dass es sich auch um die Worte &lt;br /&gt;
der Vornehmen fr&amp;uuml;herer Zeiten handelt&lt;br /&gt;
das N&amp;auml;seln des Adels&lt;br /&gt;
kurz vor der Revolution&lt;br /&gt;
das ist ein Aroma des Franz&amp;ouml;sischen&lt;br /&gt;
und dem lieben Gott sei Dank&lt;br /&gt;
rieche ich es auch wenn's zu viel parf&amp;uuml;miert&lt;br /&gt;
dass ganz Paris Vulg&amp;auml;res sagt&lt;br /&gt;
wei&amp;szlig; jeder der heute auf der P&amp;eacute;riph&amp;eacute;rique im Stau steht&lt;br /&gt;
aber lustig und komisch&lt;br /&gt;
ist sie auch die Sprache der Franzosen&lt;br /&gt;
um genau zu sagen&lt;br /&gt;
wie du es sagen w&amp;uuml;rdest&lt;br /&gt;
mein geliebter Freund&lt;br /&gt;
geht nat&amp;uuml;rlich nicht&lt;br /&gt;
aber es ist meine M&amp;uuml;he wert&lt;br /&gt;
aus dem Teutschen &amp;uuml;ber die Grenz ins Alsas&lt;br /&gt;
und dann weiter und so weiter&lt;br /&gt;
dass es der M&amp;uuml;he wert ist&lt;br /&gt;
die Bedeutung des franz&amp;ouml;sischen Wortes zu lernen&lt;br /&gt;
die ist selbstverst&amp;auml;ndlich der Baustein des Dialogs&lt;br /&gt;
franco-allemand&lt;br /&gt;
meine Schwester ist auch der gallischen Infektion erlegen&lt;br /&gt;
und genesen au soleil&lt;br /&gt;
in der Sonne lesen sich Liebesverse&lt;br /&gt;
ja bei der Sprache f&amp;auml;llt es mir auf&lt;br /&gt;
die Worte stehen immer an anderer Stelle&lt;br /&gt;
das ist Esprit&lt;br /&gt;
der wird dann gefangen gehalten&lt;br /&gt;
an den grands &amp;eacute;coles de la nation&lt;br /&gt;
und elektro-magnetique die bits gespeichert&lt;br /&gt;
so ruht das franz&amp;ouml;sische Wort &lt;br /&gt;
auf dem Feld der Ehr&lt;br /&gt;
wie 14/18 &lt;br /&gt;
als beide Seiten blutig trugen aus&lt;br /&gt;
aber das ist nun alte Geschichte&lt;br /&gt;
die neue gibt's bei den Menschen&lt;br /&gt;
die franz&amp;ouml;sisch sprechen&lt;br /&gt;
und das ist immer anders&lt;br /&gt;
und heureusement oft angenehm&lt;br /&gt;
das lieben wir&lt;br /&gt;
wir &lt;br /&gt;
die wir sprechen&lt;br /&gt;
verstandez-vous</description>
      <pubDate>Fri, 20 May 2005 08:34:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1125745/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2005-05-20T08:34:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>d 20 05</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1284736/</link>
      <description>Deutschland zweitausendundf&amp;uuml;nf&lt;br /&gt;
ist jetzt heute wieder gewesen&lt;br /&gt;
so &lt;br /&gt;
berichten die Rundfunkanstalten der Bundesl&amp;auml;nder&lt;br /&gt;
die Regierungen in M&amp;uuml;nchen Berlin und D&amp;uuml;sseldorf h&amp;auml;&amp;auml;tten&lt;br /&gt;
haben aber gar nicht&lt;br /&gt;
sollen wir froh sein&lt;br /&gt;
denn w&amp;auml;re es heute jetzt in Kraft getreten&lt;br /&gt;
um so schlimmer&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r die Bev&amp;ouml;lkerung&lt;br /&gt;
die von Bayern Schwaben Franken Hessen und weiter bis nach Norden zum Seestrand in Schleswig &lt;br /&gt;
in 20 05 und auf dem Gebiet der Ehemaligen und der Heutigen leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im M&amp;auml;rz regnete es ja Bindf&amp;auml;den &lt;br /&gt;
drei Tage lang &lt;br /&gt;
die Fl&amp;uuml;sse hatten dann viel braunes Wasser&lt;br /&gt;
Marcel war noch nicht aus Hamburg zur&amp;uuml;ck&lt;br /&gt;
jeder sagte &lt;br /&gt;
das ist die Klimakatastrophe&lt;br /&gt;
alles war auch klatschnass auch drinnen&lt;br /&gt;
na ja zwei Wochen sp&amp;auml;ter &lt;br /&gt;
war es dann allen &lt;br /&gt;
viel zu fr&amp;uuml;h&lt;br /&gt;
viel zu warm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Mai &lt;br /&gt;
ist er &lt;br /&gt;
obwohl er in Spezpatho in spezieller Pathologie&lt;br /&gt;
durchgefallen ist &lt;br /&gt;
mit ihr seinem neuen Bord und Sabrina &lt;br /&gt;
zum Surfen an die Atlantikk&amp;uuml;ste n&amp;ouml;rdlich von Lissabon&lt;br /&gt;
der Mond w&amp;auml;re fett gewesen&lt;br /&gt;
und so 'ne Welle bis die mal an Land l&amp;auml;uft&lt;br /&gt;
mit ein bi&amp;szlig;chen &amp;Uuml;bertreibung &lt;br /&gt;
dauert gute f&amp;uuml;nf Minuten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni wie nicht anders zu erwarten&lt;br /&gt;
im Schwarzwald die Regentage &lt;br /&gt;
auf den Schulh&amp;ouml;fen  &lt;br /&gt;
wo die Jugend beaufsichtigt unter vier Augen &lt;br /&gt;
und mehr Pause macht&lt;br /&gt;
SMS von Britta&lt;br /&gt;
Andreas hat 'ne drei in Mathe und der kleine Tobias&lt;br /&gt;
dessen Vater der seit zwanzig null f&amp;uuml;nf in einem Sportstudio&lt;br /&gt;
einen Ausbildungsplatz in Deutschland&lt;br /&gt;
richtig geh&amp;ouml;rt &lt;br /&gt;
wo er w&amp;auml;hrend der Regentage &lt;br /&gt;
und auch wenn drau&amp;szlig;en im Winter Schnee f&amp;auml;llt &lt;br /&gt;
die Mitglieder betreut&lt;br /&gt;
im Kindergarten war es zu der Zeit richtig gem&amp;uuml;tlich&lt;br /&gt;
sie haben kuscheln gespielt als es wei&amp;szlig; wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der A 3 zwischen Oberhausen Nord und der Abfahrt und in Richtung und auf der Gegenfahrbahn und auf H&amp;ouml;he der Autobahnrastst&amp;auml;tte&lt;br /&gt;
sieben Kilometer &lt;br /&gt;
Z&amp;auml;hfl&amp;uuml;ssiges &lt;br /&gt;
die Fahrzeugf&amp;uuml;hrer in den Gesch&amp;auml;fts und Jahreswagen&lt;br /&gt;
Audi und Gegensprechanlage&lt;br /&gt;
mit global positioning system in Deutschland 05&lt;br /&gt;
zwischen vielen vielen neu in Polen zugelassenen Lkw&lt;br /&gt;
lag Gefahrengut auf der Stra&amp;szlig;e&lt;br /&gt;
ein Gedanke hatte sich gel&amp;ouml;st&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das war ja nicht weiter schlimm&lt;br /&gt;
aber f&amp;uuml;nf Stunden sp&amp;auml;ter &lt;br /&gt;
fuhr Frau Anja Schmitter 53&lt;br /&gt;
in der Dunkelheit durch die verengten Fahrstreifen der Baustellen&lt;br /&gt;
die Scheinwerfer des v&amp;ouml;llig Testosteron gesteuerten Arschlochs im Nacken&lt;br /&gt;
nach der Baustelle gab sie Gas &lt;br /&gt;
der BMW ihren Mannes war schneller als der Korsa&lt;br /&gt;
dann wieder in die Baustelle&lt;br /&gt;
dann wieder das gleiche&lt;br /&gt;
und noch mal &lt;br /&gt;
doch dann von dreispurig auf zweispurig &lt;br /&gt;
rechts der BMW links der Affe&lt;br /&gt;
der checkt und sieht nichts&lt;br /&gt;
und klatscht mit 137 km pro Stunde gegen die Leitplanke&lt;br /&gt;
und wieder ist nichts schlimmes passiert&lt;br /&gt;
was ein Gl&amp;uuml;ck f&amp;uuml;r die Deutschen &lt;br /&gt;
wir wechseln die Szene und finden Sie in K&amp;ouml;ln&lt;br /&gt;
und Sie k&amp;ouml;nnen sich vorstellen&lt;br /&gt;
dass bei all diesem Kl&amp;uuml;ngel&lt;br /&gt;
richtig was abgeht &lt;br /&gt;
vom Hundehalsband des Besitzers &lt;br /&gt;
bis zu lyrischen Vortr&amp;auml;gen Sonntagsmorgen im Tanzbrunnen&lt;br /&gt;
in Privatclubs &lt;br /&gt;
auf beiden Seiten des Flusses &lt;br /&gt;
linksseitig aber der Dom &lt;br /&gt;
und ein St&amp;uuml;ckchen weiter oben in der Geographie der Industrielandschaft&lt;br /&gt;
das Kreuz unserer Pharma&lt;br /&gt;
Ums&amp;auml;tze und Steigerungsraten wie wild und Wucher&lt;br /&gt;
und wie wild Entlassungswellen&lt;br /&gt;
und heute war es im Land und an der K&amp;uuml;ste &lt;br /&gt;
null Uhr zwanzig null f&amp;uuml;nf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenheime Zulage Grundst&amp;uuml;cke und Gemarkung&lt;br /&gt;
Schl&amp;ouml;sser Burgen und Gem&amp;auml;uer Efeu berankt &lt;br /&gt;
dahinter &lt;br /&gt;
ist Hamburg sch&amp;ouml;n&lt;br /&gt;
Augsburg kenne ich kaum&lt;br /&gt;
Ostfriesland ist weit&lt;br /&gt;
im Sachsen ist gegen acht Uhr eine Kuh abgehauen&lt;br /&gt;
ein schlaues Tier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr oder Frau Bundeskanzler &lt;br /&gt;
es ist ja nicht so&lt;br /&gt;
dass gro&amp;szlig;e Teile der deutschen Kultur &amp;uuml;ber Nacht ausgel&amp;ouml;scht wurden&lt;br /&gt;
aber bei ihrem Anblick in die Zukunft m&amp;ouml;chte man doch wieder meinen&lt;br /&gt;
die ist ja das Belastende &lt;br /&gt;
wir rechnen zu Recht &lt;br /&gt;
was das Zeug h&amp;auml;lt mit d&amp;uuml;steren Zeiten&lt;br /&gt;
so sieht es aus mit dem Geist&lt;br /&gt;
dem wir hier und heute null f&amp;uuml;nf &lt;br /&gt;
aber keine Baugenehmigung erteilen d&amp;uuml;rfen&lt;br /&gt;
alle Erfahrungen zeigen &lt;br /&gt;
und hier d&amp;uuml;rfen sich auch die Wissenschaftler von gestern und morgen fr&amp;uuml;h angesprochen f&amp;uuml;hlen&lt;br /&gt;
dass es wichtig ist&lt;br /&gt;
nun mehr wieder Herz und Hand einzuschalten f&amp;uuml;r eine Lebensweise&lt;br /&gt;
der den Menschen in D zwanzig null f&amp;uuml;nf&lt;br /&gt;
passt&lt;br /&gt;
der erhobene Gedanke an die Gesellschaft &lt;br /&gt;
der erhobene Gedanke an die Gesellschaft und der Tiere unter uns &lt;br /&gt;
im Land der Deutschen und ihrer Ausl&amp;auml;nder&lt;br /&gt;
unser emp&amp;ouml;rendes Gemeckers ist ist nicht ausreichend&lt;br /&gt;
von der aller notwendigsten Trendwende&lt;br /&gt;
sind wir Lichtjahre entfernt&lt;br /&gt;
keine neuen Schritte in die richtige Richtung&lt;br /&gt;
keine Richtung neuer Schritte&lt;br /&gt;
das f&amp;auml;llt selbst dem D&amp;uuml;mmsten auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum Gl&amp;uuml;ck gibt es in Deutschland viel Sch&amp;ouml;nes &lt;br /&gt;
meine Damen und Herren&lt;br /&gt;
ich darf Ihnen von wei&amp;szlig;en Wiesen im gr&amp;uuml;nem Tauwetter erz&amp;auml;hlen&lt;br /&gt;
einem Regenspaziergang im Schnee&lt;br /&gt;
die Liebe tut nicht weh&lt;br /&gt;
im Bergischem Land meiner Heimat&lt;br /&gt;
unterhalb des Ruhrgebiets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles klar Alter&lt;br /&gt;
alles gepeilt &lt;br /&gt;
wir konkret krass unterwegs&lt;br /&gt;
nach&lt;br /&gt;
Bochum Essen Herne das ist voll sch&amp;ouml;n&lt;br /&gt;
ich verliebt super&lt;br /&gt;
klar gibt es da Apfelb&amp;auml;ume im Fr&amp;uuml;hling&lt;br /&gt;
jedes Jahr &lt;br /&gt;
verstehst du du Pessimist&lt;br /&gt;
Oberhausen&lt;br /&gt;
ich wei&amp;szlig; was abgeht&lt;br /&gt;
ist doch entz&amp;uuml;ckend&lt;br /&gt;
Martina f&amp;uuml;nfzehn Lenze &lt;br /&gt;
15 Minuten zu sp&amp;auml;t&lt;br /&gt;
ihr Alter so sagt sie &lt;br /&gt;
h&amp;auml;tte einen Dachschaden und das Auto w&amp;auml;re nicht angesprungen&lt;br /&gt;
deswegen&lt;br /&gt;
Lisa sechzehn Lenze&lt;br /&gt;
16 Tage gar nicht erst in die Schule gegangen&lt;br /&gt;
deswegen&lt;br /&gt;
Anika 17 Lenze&lt;br /&gt;
siebzehn Bewerbungsbriefe ohne Erfolg&lt;br /&gt;
deswegen&lt;br /&gt;
sind die Kiddies so arm dran in D 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun wissen Sie gar besser wie es ist in Deutschland&lt;br /&gt;
nun wissen Sie bestimmt was ganz anders&lt;br /&gt;
als Gedanken &amp;uuml;ber das Vaterland&lt;br /&gt;
wenn es nach mir ginge lieber Schwesterland&lt;br /&gt;
dann w&amp;auml;re man schon fast in Frankreich &lt;br /&gt;
wo die Boulevards in Flammen die Autos so sch&amp;ouml;n leuchten&lt;br /&gt;
bei uns passiert das nicht&lt;br /&gt;
die N&amp;auml;chte in Ochtrup sind anders als in St. Clou&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Tag dieses Jahres&lt;br /&gt;
deines Jahres Tage waren nat&amp;uuml;rlich gelebten &lt;br /&gt;
und die durchn&amp;auml;chtigten N&amp;auml;chte&lt;br /&gt;
und ganz Deutschland schien mit dir nicht zur Ruhe zu kommen &lt;br /&gt;
alle Gef&amp;uuml;hle hast du abgespielt &lt;br /&gt;
so schnell&lt;br /&gt;
so hungrig&lt;br /&gt;
so gierig nach dem Leben&lt;br /&gt;
wer konnte dir folgen&lt;br /&gt;
und nun darfst du ruhig zugeben&lt;br /&gt;
und stolz darauf sein&lt;br /&gt;
und dich gl&amp;uuml;cklich sch&amp;auml;tzen&lt;br /&gt;
denn du warst nicht allein&lt;br /&gt;
das ist nat&amp;uuml;rlich nicht typisch deutsch&lt;br /&gt;
aber das w&amp;auml;re doch klasse&lt;br /&gt;
wenn wir ein bi&amp;szlig;chen netter zusammen &lt;br /&gt;
05 06 07 im neuen Jahrhundert und im neuen Jahrtausend&lt;br /&gt;
k&amp;ouml;nnten wir mal den Anfang machen&lt;br /&gt;
und uns wieder h&amp;ouml;ren 		wiedersehen 		und verstehen&lt;br /&gt;
dazu brauchen wir nicht einmal viel von unserem Verstand&lt;br /&gt;
das gesunde Menschgef&amp;uuml;hl unter uns&lt;br /&gt;
und in uns &lt;br /&gt;
und f&amp;uuml;r uns&lt;br /&gt;
zum Beispiel wie in diesem Herbst &lt;br /&gt;
was f&amp;uuml;r ein Oktober&lt;br /&gt;
alle Farben der Natur in deinen Augen&lt;br /&gt;
und ein Himmel &amp;uuml;ber Deutschland der lacht wie die Sonne&lt;br /&gt;
dies hinterlie&amp;szlig; in mir &lt;br /&gt;
die beste Nachricht&lt;br /&gt;
die beste Schlagzeile&lt;br /&gt;
des Jahres 					Oktober 20  05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebilde Staatsgebilde&lt;br /&gt;
der Staat der Menschen &lt;br /&gt;
B&amp;uuml;rger &lt;br /&gt;
Menschenw&amp;uuml;rger &lt;br /&gt;
der Menschen die hier wohnen&lt;br /&gt;
wessen und was f&amp;uuml;r ein Gebilde ist der Deutsche Staat&lt;br /&gt;
jetzt 05&lt;br /&gt;
das bleibt die Frage&lt;br /&gt;
die beantwortet werden muss&lt;br /&gt;
damit &amp;uuml;berhaupt mal was entscheidendes Richtiges &lt;br /&gt;
und richtig Entscheidendes gemacht wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im Namen&lt;br /&gt;
in unserem Namen&lt;br /&gt;
im Namen des Volkes &lt;br /&gt;
k&amp;ouml;nnen wir doch mal nachfragen&lt;br /&gt;
wie es mit dem kriminellen Potential unserer Bundesrepublik&lt;br /&gt;
der Gewaltbereitschaft des Innenministers &lt;br /&gt;
der Justiz und seiner Beh&amp;ouml;rden und dem Polizeihauptkommisar &lt;br /&gt;
so steht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paragraph 8 Paragraph 9 &lt;br /&gt;
Geldbu&amp;szlig;e Geb&amp;uuml;hr Auslagen der Verwaltung &lt;br /&gt;
Paragraph 10 B&amp;uuml;rgerliches Gesetzbuch&lt;br /&gt;
Durchsuchung von Personen Dauer der Freiheitsentziehung Vollzugshilfe bei Freiheitsentziehung soweit die Polizei gem&amp;auml;&amp;szlig; Absatz 1 Satz 2 f&amp;uuml;r die Verfolgung k&amp;uuml;nftiger Straftaten vorsorgt oder die erforderlichen Vorbereitungen f&amp;uuml;r die Hilfeleistung und das Handeln in Gefahrenf&amp;auml;llen trifft, sind Ma&amp;szlig;nahmen nur nach dem Zweiten Unterabschnitt des Zweiten Abschnittes dieses Gesetzes zul&amp;auml;ssig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie immer komischer &lt;br /&gt;
und immer k&amp;auml;lter &lt;br /&gt;
der Staat uns auch erscheinen mag&lt;br /&gt;
so wird er uns auch &lt;br /&gt;
immer fremder&lt;br /&gt;
D 20 05 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und die Kirchen sind voll und voller falscher Priester&lt;br /&gt;
nicht nur in den Kirchen&lt;br /&gt;
alle heiligen St&amp;auml;tte haben sie&lt;br /&gt;
in der Zeit des neuen Papstes&lt;br /&gt;
alle heiligen St&amp;auml;tte derer unserer&lt;br /&gt;
heiligen Demokratie&lt;br /&gt;
haben die inne&lt;br /&gt;
die Falschen&lt;br /&gt;
haben neue Tempel gebaut&lt;br /&gt;
im Westerwald scheint es gr&amp;uuml;n&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
endlich ist es morgen &lt;br /&gt;
Kaffee ist der Retter&lt;br /&gt;
wir wachen endlich auf&lt;br /&gt;
wegen des Duftes&lt;br /&gt;
man riecht es schon ganz genau&lt;br /&gt;
man wei&amp;szlig; es schon vor dem Aufstehen&lt;br /&gt;
es ist einfach &lt;br /&gt;
zu fr&amp;uuml;h f&amp;uuml;r mich&lt;br /&gt;
ich hasse es &lt;br /&gt;
f&amp;uuml;nf Uhr 30 D 20  05&lt;br /&gt;
und dann aus dem Radio &lt;br /&gt;
nach der Zeit im Badezimmer&lt;br /&gt;
in der K&amp;uuml;che beim schnellen Kaffee&lt;br /&gt;
die Nachricht&lt;br /&gt;
Die Industrie lobt die Regierung&lt;br /&gt;
so wird es schon ganz fr&amp;uuml;h &lt;br /&gt;
ganz fr&amp;uuml;h am morgen&lt;br /&gt;
klar&lt;br /&gt;
warum wir so viele Arbeitslose auf den Stra&amp;szlig;en haben&lt;br /&gt;
und Nachts auf den Stra&amp;szlig;en haben&lt;br /&gt;
dass sich nicht nur die Oma &lt;br /&gt;
nicht mehr auf die Stra&amp;szlig;e wagt&lt;br /&gt;
toller Rekord &lt;br /&gt;
und ein toller Rekord beim Rekordgewinn&lt;br /&gt;
beim ganz gro&amp;szlig;en Geld D 20 05&lt;br /&gt;
ein hervorragendes Gesch&amp;auml;ftsjahr&lt;br /&gt;
gute Bilanz&lt;br /&gt;
jeden Monat ganz locker zehntausend entlassen&lt;br /&gt;
tausenden Familien &lt;br /&gt;
sch&amp;ouml;ne Ostern, sch&amp;ouml;ne Ferien, sch&amp;ouml;ne Weihnachten beschert&lt;br /&gt;
Abzocke Abzocke Abzocke Abzocke&lt;br /&gt;
Ab Ab Abzocke Ab zocke zocke zocke ab&lt;br /&gt;
und ich bin entlassen &lt;br /&gt;
hab' kein Geld mehr&lt;br /&gt;
das Auto verkauft &lt;br /&gt;
und nix &lt;br /&gt;
und nicht mehr&lt;br /&gt;
Matthias wei&amp;szlig; das noch nicht von mir&lt;br /&gt;
Matthias &lt;br /&gt;
das ist mein Sohn &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kennen Sie eigentlich den typischen Deutschen&lt;br /&gt;
ja ja &lt;br /&gt;
ja  schon seit Jahren Jahren&lt;br /&gt;
und seine Gemahlin&lt;br /&gt;
ja ja ja &lt;br /&gt;
ja schon seit Jahren Jahren Jahren&lt;br /&gt;
unser pflegebed&amp;uuml;rftigen Mitbewohner in den Seniorenheimen&lt;br /&gt;
sind aber nun nicht die einzigen die der Pflege bed&amp;uuml;rfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also die M&amp;auml;nner&lt;br /&gt;
die M&amp;auml;nner m&amp;uuml;ssten mal verw&amp;ouml;hnt werden&lt;br /&gt;
von Frauen aus der Ukraine die mit oder ohne den drei Kindern &lt;br /&gt;
heute d20 05&lt;br /&gt;
den Job &amp;uuml;bernimmt&lt;br /&gt;
Andreas ist ja auch eine Sch&amp;ouml;nheit auf Socken&lt;br /&gt;
bezeichnend ist &lt;br /&gt;
dass sie mit ihrem Boss nie etwas angefangen hatte&lt;br /&gt;
ob wohl er echte Absichten hatte&lt;br /&gt;
es war eben nicht Natalias Typ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein Freund holte mich vom Bahnhof in Koblenz ab&lt;br /&gt;
mein Freund hei&amp;szlig;t Saffak &lt;br /&gt;
ein Mann in seinen besten Jahren&lt;br /&gt;
mit einem breitem R&amp;uuml;cken&lt;br /&gt;
und einem riesigen Herz&lt;br /&gt;
der hat &lt;br /&gt;
nachdem wir das Wochenende bei ihm fr&amp;ouml;hlich verbracht hatte&lt;br /&gt;
mir das Badehandtuch gereicht&lt;br /&gt;
nachdem ich in der Mosel schwimmen war&lt;br /&gt;
das war sauber&lt;br /&gt;
mein Freund und die Mosel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulli hat einen Puuuups gelassen&lt;br /&gt;
ihn bei Staples kopiert&lt;br /&gt;
und drei Exemplare der Diplomarbeit&lt;br /&gt;
im Sekret&amp;auml;riat der Fakult&amp;auml;t abgegeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erk&amp;auml;lteter Nacktfrosch in D zwanzig 05&lt;br /&gt;
sa&amp;szlig; gegen sieben Uhr abends&lt;br /&gt;
einen Zopf links den anderen &amp;uuml;ber die Schulter&lt;br /&gt;
in der Wadewanne und schwitzte&lt;br /&gt;
und hatte Durst Durst Durst&lt;br /&gt;
am n&amp;auml;chsten Tag&lt;br /&gt;
als alles &amp;uuml;berstanden war &lt;br /&gt;
zeigte sie ihrem Papi einen Vogel&lt;br /&gt;
der hat wirklich einen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Halb- und Vollgreisen&lt;br /&gt;
die Nordicwalker und Kr&amp;uuml;ckeng&amp;auml;nger&lt;br /&gt;
also ein gutes dreiviertel der Bev&amp;ouml;lkerung&lt;br /&gt;
Sonntagsmorgens bei sch&amp;ouml;nstem Sonnenschein&lt;br /&gt;
im Stadt nahen Erholungsgebiet&lt;br /&gt;
dass man den Wald vor lauter Hunden jaulen&lt;br /&gt;
aber der schnittige Jogger l&amp;auml;uft an allen vorbei&lt;br /&gt;
und freut sich auf den n&amp;auml;chsten K&amp;ouml;ter&lt;br /&gt;
den er in der Arsch treten kann&lt;br /&gt;
ohne gebissen zu werden&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r den Rechtsanwalt kein ertr&amp;auml;gliches Gesch&amp;auml;ft &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eben zeigte mir eine Freundin &lt;br /&gt;
den mitgebrachten MP3 Player&lt;br /&gt;
die Gebrauchsanweisung liest sich&lt;br /&gt;
ganz einfach&lt;br /&gt;
wie die ihres Handys&lt;br /&gt;
Kn&amp;ouml;pfchen an&lt;br /&gt;
und schon geht's los bei ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nun hat der Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
im Juli 05 seinen Roman&lt;br /&gt;
&amp;uuml;ber den Krieg in Pal&amp;auml;stina&lt;br /&gt;
fertiggestellt&lt;br /&gt;
hoffentlich wird er bald verlegt&lt;br /&gt;
nicht dass die noch vorher&lt;br /&gt;
Frieden machen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Anja Schmitter 53&lt;br /&gt;
die kennen Sie schon&lt;br /&gt;
beim Frauenarzt&lt;br /&gt;
Myom&lt;br /&gt;
ist aber nix &lt;br /&gt;
wirklich nicht &lt;br /&gt;
nur die dumme bl&amp;ouml;de Angst&lt;br /&gt;
die meldet sich wieder bei Dr. Frid&lt;br /&gt;
in der Praxis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Dezemberrechnung 05 von Herrn Krippl &lt;br /&gt;
liegt uns noch nicht vor&lt;br /&gt;
aber er wird sich bestimmt melden&lt;br /&gt;
in D 20 06</description>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2005 18:54:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1284736/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2005-12-15T18:54:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>von a bis z. Lektionen aus der Biochemie:</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1334016/</link>
      <description>a. Die W&amp;uuml;rde des Menschen ist unantastbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b. Das Leben ist zum fressen, nicht zum zerst&amp;ouml;ren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c. Bei dir sitzt jedes Molek&amp;uuml;l am richtigen Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. Die Haut ist dein Organ zur Synthese feinster Aromaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e. Ohne Photosynthese kannst du alles vergessen. Blumen, Tiere und den Fr&amp;uuml;hling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f. Hormone sind relativ langsam, in der Weiterleitung von Information, doch die Reaktion oft vehement, du Arschloch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g. GE Punkt auch biochemisch nur mit zarten Fingern zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h. und haaste nicht gesehen, elektronische Blitze von Auge zu Auge, Regenbogen und Retina f&amp;uuml;r die Rezeptoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i. Indolessigs&amp;auml;ure verursacht die zweite Bl&amp;uuml;hinduktion. Schau dir mal das Schneegl&amp;ouml;ckchen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
j. Das dicke Schwein lebt weiterhin, trotz hoher Leberwerte. Vielleicht bringt ihn das Rauchen um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k. Das Ende vom Anfang. Die molekulare Genetik erkl&amp;auml;rt sich durch die molekulare Biochemie. Der Anfang vom Ende erkl&amp;auml;rt sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l. Die Taufliege kann dir Geschichten erz&amp;auml;hlen. Vom genetischen und biochemischen Bauplan des Ur-Ur-Ur-Gro&amp;szlig;vaters und seiner, im untergehendem Licht, tanzenden, damaligen Partnerin. Sie hatte an dem Sp&amp;auml;tsommerabend noch keine roten Augen, aber Fl&amp;uuml;gel so zart wie der Hauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m. Reizleitung &amp;uuml;ber Ionenkan&amp;auml;le nat&amp;uuml;rlich sofort zu dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n. Die wichtigste Entscheidung des Lebens f&amp;auml;llte ich im Morula-Stadium w&amp;auml;hrend meiner Embryonalentwicklung. Ich lie&amp;szlig; Herz und Hand wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o. Stufenlose Regulation, wie bei einem Wasserhahn, so k&amp;ouml;nnen wir uns das vorstellen, die Aktivierung der Gene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p. Harns&amp;auml;ure, das ist eine geschmacklose Substanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
q. Vasopressin, Oxytozin, Melatonin, Sekretin und Thyreotropes, welchen Cocktail bevorzugt die Dame heute nacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
r. Biochemische Reaktionen laufen auch in umgekehrter Richtung. Aber im R&amp;uuml;ckw&amp;auml;rtsgang den Berg rauf geht's langsam bergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
s. Weil unser Hans-Joachim, C-4 Prof und Institutsleiter,  sich verrechnete und das nicht zugeben wollte, hat er die Zukunft seiner Diplomanden und Doktoranden richtig sch&amp;ouml;n versaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
t. W&amp;auml;hrend mancher Forschungsperioden bemerkt man unter Wissenschaftlern, dass einer das Ei des Kolumbus hat, dann wollen nat&amp;uuml;rlich alle gleich eine Legebatterie f&amp;uuml;r ihr Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
u. Das Wasser ist die beste Idee. Sonst s&amp;auml;&amp;szlig;en wir auf dem Trockenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
v. Der ganze Quatsch stimmt, das ist die Theorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
w. Wenn du nicht mehr stundenlang (im Labor) kochen muss, dann sind Enzyme im Spiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
x. Enzyme sind immer im Spiel. Regelkreise und Gradienten, Geschwindigkeit und Potential, Ionenkonzentration, der ph. Man h&amp;ouml;rt wenig davon in den Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
y. Um noch einmal auf die Pflanzen zur&amp;uuml;ckzukommen, also die synthetisieren Stoffe, davon k&amp;ouml;nnen wir nur tr&amp;auml;umen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z. Schlie&amp;szlig;lich kann man sich das Molek&amp;uuml;l als eine  weibliche Brust vorstellen.</description>
      <pubDate>Mon, 20 Feb 2006 12:37:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1334016/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2006-02-20T12:37:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&lt;% image "Bild 1-1" %&gt;</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1809566/</link>
      <description>Bernd Krippl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in unserer Reihe Die Wissenschafts-Romane&lt;br /&gt;
Biographie: &lt;br /&gt;
Der 1950 geborene Biologe Dr. Bernd Ulrich Krippl forschte nach seiner Promotion sieben Jahre in den USA und drei Jahre in Holland. Dort entdeckte er seine Leidenschaft f&amp;uuml;r die Literatur &amp;#8211; er begann als Schriftsteller und &amp;Uuml;bersetzer zu arbeiten, moderierte am Goethe-Institut in Rotterdam Vortr&amp;auml;ge und veranstaltete spektakul&amp;auml;re Lesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harter Fall&lt;br /&gt;
Roman um ein Psychodrama in der Gentechnik&lt;br /&gt;
144 Seiten, 24 Euro, 978-3-86638-201-5&lt;br /&gt;
Reihe Die Wissenschafts-Romane&lt;br /&gt;
Hardcover in Leinen&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Ich fuhr hin und her, von der Ruhr-Uni zu Gespr&amp;auml;chen mit verschiedenen Firmen, ich flog von einem Meeting in Cambridge zu einem anderen in Leipzig. Ich sprang von den Vorlesungen in die Experimente, vom Labor in die Gesch&amp;auml;ftssitzung, um dann zur Abnahme der Pr&amp;uuml;fungen doch zu sp&amp;auml;t zu kommen. Wie ein Pingpongball flippte ich immer schneller, wie ein Elektron, dessen Aufenthalt man nie bestimmen kann, weil es sich so rasend schnell bewegt und um sich selbst spinnt. Ich drehte ab in die Vergangenheitder j&amp;uuml;dischen Familie Barners, ich dachte an Jerusalem, wie es war, wie es wird. Der Kopf war voll und trotzdem leer. Welche Probleme werden so ernst, dass ich f&amp;uuml;r sie haften muss? Der Gedanke, die Krebsforschung aufzugeben, um neue Projekte zu beginnen, besch&amp;auml;ftigte mich dauernd.&lt;br /&gt;
Bernd Krippls Ich-Erz&amp;auml;hler forscht in der Gentechnik. Ein langj&amp;auml;hriger Freund und erfolgreicher Finanzberater empfiehlt ihm den Schritt zur Gr&amp;uuml;ndung einer eigenen Gentechnik-Firma und verunsichert ihn in seinem wissenschaftlichen Ethos. An seine Lebensgef&amp;auml;hrtin bindet ihn eine mehr als wankelm&amp;uuml;tige Liebe. Der enge Bezug zu einem pal&amp;auml;stinensischen Freund, der an einer Seilbahn-Baustelle hoch &amp;uuml;ber Jerusalem fast zu Tode gest&amp;uuml;rzt ist und ihn in den Pal&amp;auml;stina-Konflikt verstrickt, verwirrt sein Weltbild &amp;#8230; Da ist es nicht eben beruhigend, da&amp;szlig; dieser pal&amp;auml;stinensische Freund ihm eine attraktive, junge Biologin als Mitarbeiterin vermittelt, die immer dubiosere Verhaltensweisen an den Tag legt.&lt;br /&gt;
Ist sie als Spionin in sein Labor eingeschleu&amp;szlig;t? Sind gar terroristische Pl&amp;auml;ne und die Absicht auf Bio-Waffen-Beschaffung im Spiel? &amp;#8211; Bernd Ulrich Krippl schildert die Projekt-Beschreibungen und Me&amp;szlig;reihen und Theorie-Bildungen seines Genetikers in ebensolchem Ma&amp;szlig;e klar, wie er andererseits seine Leser in das psychische Ungleichgewicht seines Helden hineinzieht &amp;#8211; und ins Trudeln zu bringen versteht. Ein spannender Wissenschafts-Roman und das beunruhigende Psychogramm eines Forschers.</description>
      <pubDate>Tue, 24 Jun 2008 08:58:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1809566/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-06-24T08:58:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Vermarktung</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1796601/</link>
      <description>was heute in Zusammenhang mit der Natur steht. Die Medizin, du und ich, Sex, Haut und Haar, das Getreide im Hochsommer, die Kinder, der Apfel, die Frische der Luft, B&amp;auml;ume und der kleine Bach, die gro&amp;szlig;en Seen im Norden mit ihren 35000 Binneninseln, die Berge, die Almenwiese, Buchenw&amp;auml;lder, Mischw&amp;auml;lder und die Tropen, die Leichpl&amp;auml;tze der Fische im Atlantik, die Pl&amp;auml;tze f&amp;uuml;r den Hummer und die Auster &amp;#8211;  alles vermarktet.</description>
      <pubDate>Sat, 17 May 2008 11:39:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1796601/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-17T11:39:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>poetry</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1795893/</link>
      <description>One should pave the way with poems that way we could at least advance &lt;br /&gt;
meaning&lt;br /&gt;
new pictures new drawings the state of the art constructions arches over water open views &lt;br /&gt;
till all comes down to music&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
with a few words</description>
      <pubDate>Thu, 15 May 2008 17:50:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1795893/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-05-15T17:50:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&lt;% image name="photo-0014" %&gt;</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1783455/</link>
      <description>ja welcher denn nur? Die Arbeit, das Reisen unser liebes Leben?</description>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 09:14:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1783455/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-04-13T09:14:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Weil unser Hans-Joachim</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1783454/</link>
      <description>C-4 Prof und Institutsleiter,  sich verrechnete und das nicht zugeben wollte, hat er die Zukunft seiner Diplomanden und Doktoranden richtig sch&amp;ouml;n versaut.</description>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 09:10:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1783454/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-04-13T09:10:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Während mancher Forschungsperioden</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1783453/</link>
      <description>bemerkt man unter Wissenschaftlern, dass einer das Ei des Kolumbus hat, dann wollen nat&amp;uuml;rlich alle gleich eine Legebatterie f&amp;uuml;r ihr Labor.</description>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 09:07:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1783453/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-04-13T09:07:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Um noch einmal auf die Pflanzen zurückzukommen,</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1783452/</link>
      <description>also sie synthetisieren Stoffe, davon k&amp;ouml;nnen wir nur tr&amp;auml;umen.</description>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 09:05:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1783452/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-04-13T09:05:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Jedes Frühjahr stellt sich doch wieder die Frage</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1783451/</link>
      <description>Wie kann man denn durch Di&amp;auml;ten fetter werden?&lt;br /&gt;
Na, fragen Sie mal unsere Parlamentarier.</description>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2008 08:59:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1783451/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-04-13T08:59:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Die Sache mit den Skulpturen</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1776208/</link>
      <description>Die Sache mit den Skulpturen begann nat&amp;uuml;rlich, bevor ich sie zum ersten Mal sah. Ihre pers&amp;ouml;nliche Entstehungsgeschichte, ob sich was aus Draht oder Papier oder Gips ergab, kenne ich nicht. Schwebende K&amp;ouml;rper, die in der Luft tanzen, jede Fig&amp;uuml;rlichkeit in einer anderen Farbe. Das war aus dem Augenwinkel im Wintermorgen - spiegelten im Schaufenster des Ateliers, &amp;uuml;ber den grau schwarzen Stra&amp;szlig;en, die erschaffenen K&amp;ouml;rper, durchschimmernd die H&amp;auml;user der Altstadt. Fassaden der Jahrhundertwende, ornamentenreich, zeigten das Kaiserreich und die Pickelhauben und die Arbeiter im Jetzt des Jahres 2008. Festhalten und bannen, Schichtaufnahmen und jedesmal ein neuer Aspekt durch die neue Perspektive. &lt;br /&gt;
In die &amp;raquo;null-eins-null-eins&amp;laquo; Sprache &amp;uuml;bertragen und auch digital wieder auf dem Schirm erwacht, tanzen sie und ich mische dem Reigen Musik zu, dass es nach Jazz am Morgen klang. Die Revue aus Bild und Ton ist zu sehen. &lt;br /&gt;
Ich w&amp;uuml;nsche mir auch die einzelnen Bilde transparent auf gro&amp;szlig;en Glasscheiben von wei&amp;szlig;en Decken herab in offenen R&amp;auml;umen.</description>
      <pubDate>Tue, 25 Mar 2008 22:50:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1776208/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-03-25T22:50:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>nouvelles du cartier</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1775755/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/photo-0094.jpg" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:56:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1775755/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-03-24T16:56:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Neues aus der Altstadt</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1775752/</link>
      <description>&lt;img height="400" width="299" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/bild%20121.png" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:55:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1775752/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-03-24T16:55:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Tanz auf dem Ölberg</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1775750/</link>
      <description>&lt;img height="383" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/bild%2021.png" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2008 16:53:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1775750/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-03-24T16:53:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Mittwoch Vor-mittag</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1774420/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/photo-0025.jpg" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 19 Mar 2008 21:59:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-03-19T21:59:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>franco-allemand-franco</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1770486/</link>
      <description>Jean-Claude Izzo - Bernd Krippl - Dominique Wache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsch-franz&amp;ouml;sische Geschichte hat Dominique &amp;uuml;bersetzt. Das ist gut! So gehen die Sprachen nicht verloren, sondern flirten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voil&amp;agrave;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Ccedil;a se passe naturellement &amp;agrave; Marseille, mais pas lors d'une de tes soir&amp;eacute;es d'hiver humides et lugubres ou dans un hall d'entr&amp;eacute;e sordide et heureusement, ni flics, ni douaniers jouent un r&amp;ocirc;le dans cette histoire.&lt;br /&gt;
Le couple qui se promenait dans les rues claires et ensoleill&amp;eacute;es de Marseille &amp;eacute;tait encore trop jeune pour            l&amp;acute;amour. Car c'est vrai, Mireille a 15 ans et est d'Aubagne, car c'&amp;eacute;tait vrai Jakub venait d'Alger, par bateau et avec sa m&amp;egrave;re qui le tenait dans ses bras durant la travers&amp;eacute;e, il y a 10 ans de cela. Elle faisait d&amp;eacute;j&amp;agrave; partie des femmes qui ne croyait pas tout ce qu'on lui racontait, que cela vienne des uns ou des autres, qui trouvaient que tout ce qui provenait d'Europe &amp;eacute;tait forc&amp;eacute;ment bien. Jakub a le teint basan&amp;eacute;. Au soleil, sa peau devient presque noire, comme si c'&amp;eacute;tait fait pour le contraste, pour la main offerte de Mireille. " C'est beau" dit-elle en regardant leurs mains. Et puis elle les balan&amp;ccedil;ait. Ils le faisaient tous les deux et c'&amp;eacute;tait comme un rituel. En balan&amp;ccedil;ant leurs mains ils chassaient les soucis. Et &amp;ccedil;a marchait toujours. En cette journ&amp;eacute;e torride ils attendaient le bus boulevard Charles Livon. Lorsqu'il arriva, Mireille monta naturellement la premi&amp;egrave;re, mais elle ne lui l&amp;acirc;cha pas la main, elle poin&amp;ccedil;onna les tickets et ne lui l&amp;acirc;cha pas la main. Parce qu'ils &amp;eacute;taient tous les deux particuli&amp;egrave;rement de bonne humeur, ils balan&amp;ccedil;aient leurs mains et leurs bras. Le bus d&amp;eacute;marra en direction de Lumigny et ils faillirent presque tomber sur les autres voyageurs. Les autres voyageurs n'&amp;eacute;taient rien d&amp;acute;autre qu'une classe d&amp;acute;&amp;eacute;l&amp;egrave;ves en route pour la plage. Tu peux et tu sais si bien t'imaginer une vie tr&amp;eacute;pidante. &amp;Agrave; propos ce que je voulais encore te dire aussi, c'est que le p&amp;egrave;re de Mireille n'a rien contre Jakub. &lt;br /&gt;
"O&amp;ugrave; irons nous aujourd'hui ?" se demandait Jakub.&lt;br /&gt;
"C'est une surprise !"&lt;br /&gt;
" J'aimerais aller l&amp;agrave; o&amp;ugrave; sont les violons."&lt;br /&gt;
"D'accord" dit-elle, "alors descendons Parc Bor&amp;eacute;ly!" &lt;br /&gt;
Le soleil leur tapait sur le dos, tandis qu'ils remontaient la rue du Prado. Des platanes, il y en a encore mon ami, &amp;agrave; droite et &amp;agrave; gauche, c'est la circulation qui est devenue difficile! 400 m&amp;egrave;tres plus loin, ils prirent &amp;agrave; droite. C'est Jakub qui menait Mireille alors qu'il ne pouvait pas voir. Devant le magasin d'instruments de musique, ils s'arr&amp;ecirc;t&amp;egrave;rent. Il lui pressa la main deux fois, et &amp;agrave; ce signal, Mireille commen&amp;ccedil;ait &amp;agrave; d&amp;eacute;crire exactement ce que l'on pouvait voir, lorsqu'on pouvait voir, comme elle le faisait bien souvent. Elle d&amp;eacute;crivait les instruments de musique, elle en disait le prix et peignait de ses mots les rondeurs de la guitare, comme d'habitude, mais aujourd'hui, en cette journ&amp;eacute;e d'&amp;eacute;t&amp;eacute; torride et &amp;eacute;blouissante elle mentit, car la vitrine &amp;eacute;tait vide. Jakub lui l&amp;acirc;cha la main.&lt;br /&gt;
"Pourquoi?" demanda t-il. "Pourquoi Mireille ?" &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elle ne put rien dire, elle ne sut r&amp;eacute;pondre. Un frisson la gla&amp;ccedil;a malgr&amp;eacute; la chaleur du soleil. Au retour, en descendant l'avenue du Prado elle rompit le silence.&lt;br /&gt;
"Comment l'as tu remarqu&amp;eacute; ?"&lt;br /&gt;
"Je revois un peu." Et Jakub souriait avec les oreilles, comme son oncle &amp;agrave; Alger.&lt;br /&gt;
Voil&amp;agrave;</description>
      <pubDate>Sun, 09 Mar 2008 14:38:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-03-09T14:38:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Kurzprosa für Jean-Claude Izzo</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1770489/</link>
      <description>nur traurige Geschichten aus Marseille? Manchmal sieht die Fiktion eines deutschen Schriftstellers eine andere Realit&amp;auml;t - und so wird mit Meer und Sonne aus dem Ende ein neuer Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voil&amp;agrave; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nat&amp;uuml;rlich spielt das Geschehen in Marseille, aber nicht an einem deiner nasskalten Winterabende oder in modrigen Hausfluren und die Bullen und die Einwanderungsbeh&amp;ouml;rden haben in dieser Aff&amp;auml;re auch und Gott sei Dank nichts zu suchen. &lt;br /&gt;
Das P&amp;auml;rchen, dass durch ein helles, sonnendurchflutetes Marseille lief, war auch f&amp;uuml;r die Liebe fast noch zu jung. Weil es wahr ist, ist Mireille f&amp;uuml;nfzehn und aus Aubagne, und weil es wahr war, kam Jakub aus Algier vor etwa zehn Jahren mit dem Schiff und seiner Mutter, die ihn festhielt auf der &amp;Uuml;berfahrt. Sie z&amp;auml;hlte schon zu den Frauen, die sich nicht alles erz&amp;auml;hlen lassen, weder von denen, noch von denen, die alles was aus Europa kam, gut fanden. Jakub hat einen sehr dunklen Teint. Unter der Sonne wird seine Haut fast schwarz, wie geschaffen f&amp;uuml;r den Kontrast, f&amp;uuml;r die angebotene Hand von Mireille. &amp;raquo;Das sieht sch&amp;ouml;n aus&amp;laquo;, fand sie und schaute auf die H&amp;auml;nde. Dann schaukelte sie sie. Das machten die beiden, und es war ein kleines Ritual. So sch&amp;uuml;ttelten sie die Sorgen weg. Sie hatten immer und &amp;uuml;berall gro&amp;szlig;en Erfolg damit. An dem hei&amp;szlig;en Tag warteten sie am Boulevard Charles Livon auf den Bus. Als er kam, stieg Mireille nat&amp;uuml;rlich zuerst ein, lie&amp;szlig; aber sie seine Hand nicht los, entwertete die Fahrscheine und lie&amp;szlig; seine Hand nicht los. Weil sie beide besonders gute Laune hatten, schaukelten sie wieder Arme und H&amp;auml;nde, als der Bus in Richtung Lumigny losfuhr, und so w&amp;auml;ren sie beinah in die anderen Menschen gefallen. Die anderen Menschen waren eine Schulklasse auf dem Weg zum Strand. Du kannst dir ja so viel quicklebendiges Leben gut vorstellen. &amp;Uuml;brigens, was ich dir auch noch sagen wollte, Mireille&amp;#8216;s Vater hatte nichts gegen Jakub. &lt;br /&gt;
Ob sie zu ihrem ersten Platz oder zu ihrem zweiten Platz fahren w&amp;uuml;rden, dass ging Jakub durch den Kopf.&lt;br /&gt;
&amp;raquo;Lass dich &amp;uuml;berraschen.&amp;laquo;&lt;br /&gt;
&amp;raquo;Ich w&amp;uuml;rde gerne zu den Geigen.&amp;laquo;&lt;br /&gt;
&amp;raquo;Gut&amp;laquo;, sagte sie, &amp;raquo;dann steigen wir vor Borely aus.&amp;laquo;&lt;br /&gt;
Die Sonne schien beiden auf den R&amp;uuml;cken, als sie die Avenue du Prado hoch gingen. Platanen gibt es da noch, mein Freund, rechts und links, aber der Verkehr ist noch schlimmer geworden. Nach vierhundert Metern bogen sie rechts ein. Jakub zog sie nun, obwohl er ja nicht sehen konnte. Vor dem Musikladen blieben sie stehen. Er dr&amp;uuml;ckte zweimal fest, und auf dieses Zeichen hin, begann Mireille, wie sie es so oft tat, genau zu beschreiben, was man sehen konnte, wenn man sehen konnte. Sie beschrieb die Instrumente, sagte die Preise dazu und malte mit ihren Worten die Rundungen der Gitarre - wie immer - doch heute, an diesem glei&amp;szlig;end hei&amp;szlig;en Sommertag, log sie, denn die Vitrine war leer. Jakub lie&amp;szlig; ihre Hand los. &lt;br /&gt;
&amp;raquo;Warum&amp;laquo;, fragte er. &amp;raquo;Warum Mireille?&amp;laquo;&lt;br /&gt;
Sie konnte nichts sagen, fand keine Antwort. Ihr wurde kalt trotz der sonnigen Hitze. Auf dem R&amp;uuml;ckweg, die Av du Prado hinunter, brach sie das Schweigen. &lt;br /&gt;
&amp;raquo;Wie hast du es bemerkt?&amp;laquo;&lt;br /&gt;
&amp;raquo;Ich kann wieder ein bisschen sehen.&amp;laquo; Jakub grinste mit den Ohren wie sein Onkel in Algier. Voil&amp;agrave;.</description>
      <pubDate>Sun, 09 Mar 2008 14:41:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2008-03-09T14:41:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>music in the house</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1769735/</link>
      <description>first session: GG at Bobino's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="322" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/bild%20111.png" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="224" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/bild%20112.png" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="322" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/bild%2071.png" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 06 Mar 2008 22:31:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-03-06T22:31:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Schnee von gestern</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1763136/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/photo-0002.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="300" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/photo-0037.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="300" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/photo-0019.jpg" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 20 Feb 2008 11:17:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2008-02-20T11:17:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>an dem Vormittag als die Sonne schon den Mond beschien</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1739902/</link>
      <description>&lt;img height="300" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/photo-0012.jpg" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 22 Dec 2007 22:45:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-22T22:45:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>an dem Vormittag als die Sonne schon den Mond beschien</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1739900/</link>
      <description>braun hell ist der Wald  &lt;br /&gt;
&amp;uuml;ber den kleinen H&amp;uuml;gel gewachsen&lt;br /&gt;
am Tal entlang&lt;br /&gt;
dem Wasser&lt;br /&gt;
und wieder hinauf zum n&amp;auml;chsten&lt;br /&gt;
wo er sich auch diese Dezembersonne gefallen l&amp;auml;sst&lt;br /&gt;
der Himmel gibt blaues&lt;br /&gt;
matt &lt;br /&gt;
und temperiert Luft und Grund&lt;br /&gt;
f&amp;uuml;r jeden Halm Reif &lt;br /&gt;
dass es eine wei&amp;szlig;e Wiese wird&lt;br /&gt;
man h&amp;ouml;rt es auch&lt;br /&gt;
wenn man die F&amp;uuml;&amp;szlig;e&lt;br /&gt;
voreinander setzt</description>
      <pubDate>Sat, 22 Dec 2007 22:42:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1739900/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2007-12-22T22:42:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>&lt;% image name="twilight walk" %&gt;</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1727812/</link>
      <description>&lt;img height="301" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/7.png" border="0" /&gt;                         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="400" width="301" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/bild%202.png" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height="156" width="400" src="http://www.antville.org/static/stylewriter/images/bild%207.png" border="0" /&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 28 Nov 2007 10:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2007-11-28T10:00:00Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>wenn du aus dem Krankenhaus</title>
      <link>http://stylewriter.antville.org/stories/1721434/</link>
      <description>geheilt gehst&lt;br /&gt;
dann liegt das an deinem K&amp;ouml;rper&lt;br /&gt;
und dem Geist und den guten Sinnen&lt;br /&gt;
der Menschen &lt;br /&gt;
die dich gerne gesund sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meinem Freund dem Arzt gewidmet</description>
      <pubDate>Wed, 14 Nov 2007 21:20:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://stylewriter.antville.org/stories/1721434/</guid>
      <dc:creator>dockrippl</dc:creator>
      <dc:date>2007-11-14T21:20:00Z</dc:date>
    </item>
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